LinkedIn folgen einstellen
Auf LinkedIn kannst du steuern, ob andere Personen dir eine Kontaktanfrage senden oder dir direkt folgen. Diese Einstellung hat großen Einfluss darauf, wie dein Netzwerk wächst und wie sich deine Reichweite entwickelt. Gerade für Personen, die regelmäßig Inhalte teilen, ist diese Funktion strategisch besonders relevant.
Folgen einstellen im Profil
Du kannst in den LinkedIn-Einstellungen festlegen, ob andere dir folgen dürfen und ob der Follow-Button im Profil angezeigt wird:
- Gehe auf LinkedIn Einstellungen
- Sichtbarkeit
- Follower*innen
- Gewünschte Einstellung dann vornehmen
Oder, wenn dir das zu kompliziert ist, einfach folgenden Link benutzen und dann Schritt 4 ausführen: https://www.linkedin.com/psettings/allow-follow
Damit bestimmst du aktiv, wie andere mit dir in Kontakt treten und welche Art von Wachstum du bevorzugst.
Was bedeutet „Folgen statt Vernetzen“ auf LinkedIn
Standardmäßig zeigt LinkedIn bei vielen Profilen den Button „Vernetzen“. Besucher können also direkt eine Kontaktanfrage senden. Du kannst diese Voreinstellung jedoch ändern, sodass stattdessen der Button „Folgen“ angezeigt wird.
In diesem Fall passiert Folgendes:
- Andere Personen können dir folgen, ohne dir eine Kontaktanfrage zu senden
- Deine Beiträge erscheinen im Feed deiner Follower
- Es entsteht keine direkte Verbindung und keine Nachrichtenfunktion
- Dein Netzwerk wächst über Follower statt über Kontakte
Diese Einstellung verschiebt den Fokus klar von Beziehung zu Reichweite.
Warum LinkedIn den Follow-Button priorisiert
LinkedIn möchte den Content-Austausch fördern. Profile, die regelmäßig posten, sollen leichter abonnierbar sein. Deshalb wird bei vielen aktiven Accounts automatisch der Follow-Button angezeigt oder empfohlen.
Für Creator, Selbstständige und Experten ist das ein Vorteil, da die Einstiegshürde geringer ist. Ein Klick reicht aus, um Inhalte zu sehen.
Vorteile von Followern statt Kontaktanfragen
Follower bringen vor allem Reichweite und Sichtbarkeit.
- Dein Content erreicht mehr Menschen
- Dein Netzwerk bleibt übersichtlich
- Du erhältst weniger irrelevante Kontaktanfragen
- Deine Rolle wird klarer als Absender von Inhalten
Gerade wenn du viele Anfragen bekommst, die keinen echten Bezug haben, kann diese Einstellung sehr entlastend sein.
Wann Kontakte trotzdem sinnvoll sind
Kontakte sind weiterhin wichtig, wenn Austausch im Vordergrund steht.
Direkte Nachrichten, Zusammenarbeit oder langfristige Beziehungen funktionieren nur über Vernetzung. Deshalb ist es sinnvoll, Kontakte gezielt aufzubauen und nicht komplett darauf zu verzichten.
Viele nutzen eine Kombination: öffentlich folgen lassen, aber gezielt vernetzen.
Strategische Empfehlung
Wenn dein Ziel Reichweite, Content-Distribution und Sichtbarkeit ist, solltest du das Folgen priorisieren. Wenn dein Fokus auf Beziehungspflege liegt, bleibt Vernetzen zentral.
LinkedIn zwingt dich nicht zur Entscheidung für nur eine Option. Die Stärke liegt darin, beides bewusst zu kombinieren.
Fazit
LinkedIn folgen einstellen bedeutet, dein Profil für Reichweite zu öffnen. Statt vieler Kontaktanfragen erhältst du Follower, die sich bewusst für deine Inhalte entscheiden.
Das schafft Klarheit, reduziert Reibung und unterstützt einen sauberen Content-Fokus. Vernetzung bleibt wichtig, sollte aber gezielt und bewusst erfolgen.